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Marina Fischer-Kowalski
Univ.-Prof. Dr. Marina Fischer-Kowalski wurde 1946 in Wien als Tochter des Schriftstellers Ernst Fischer geboren. Das politische und intellektuelle Elternhaus weckte Fischer-Kowalskis Interesse an gesellschaftlichen Themen und der Wissenschaft. Ihre wissenschaftliche Laufbahn begann sie als Studienassistentin am Institut für Soziologie an der Universität Wien. 1971 promovierte sie im Fach Soziologie. Als Stipendiatin am Institut für höhere Studien in Wien schloss sie ihr postgraduales Diplom im Jahre 1972 ab. Bis 1982 war sie Assistenzprofessorin für Soziologie am selbigen Institut. 1985 habilitierte sie im Fach Soziologie. Darauf folgten Tätigkeiten für die OECD in Paris und für das Institut für Soziale Ökologie an der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) der Alpen-Adria Universität.
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2003 erhielt sie eine Professur am IFF und wurde dessen Leiterin. Ebenso ist sie als Dozentin an der Universität Wien tätig. Fischer-Kowalski kann zahlreiche Gastprofessuren im Ausland, unter anderem an der renommierten Yale University, USA , und der London School of Economics and Political Science, UK, vorweisen.
Interdisziplinarität prägt die Forschungsarbeit der Sozialwissenschaftlerin, die Verbindung von Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften macht sie national sowie international zu einer Vorreiterin und Expertin auf diesem Gebiet. Fischer-Kowalski ist fasziniert von der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Herangehensweisen und Methoden, stets auf der Suche nach neuen Fragestellungen und Problemlösungen, um das Verhältnis von Gesellschaft und Umwelt genauer zu beleuchten. Ihre Forschungsschwerpunkte sind soziale Ökologie, gesellschaftlicher Stoffwechsel, sustainability transitions, Theorien sozialen Wandels, Umweltsoziologie, gesellschaftliche Ressourcennutzung und Umweltinformationssysteme.
Univ.-Prof. Dr. Marina Fischer-Kowalski ist verheiratet und hat zwei Kinder.
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